Skip to main navigation Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

#fataldigital

  • Musik

Story

Eine Art Soundtrack für eine seltsame Zeit. Alles ist zu schnell, zu einfach und es gibt zu viele Möglichkeiten. Keine Zeit mehr für Dinge, die einfach Zeit brauchen. Statt dessen einfach zu viel von allem anderen.

Songtext

TikTok, du verschwendest deine Zeit, der Welt zu zeigen, wer du bist
TikTok, du bist allzeit bereit, dich für anonyme Likes zum Depp zu machen
TikTok, du wackelst mit dem Arsch und wackelst mit den Titten, uh, uh
TikTok, du kannst nicht verstehen, wenn sie über dich lachen

zu viel, zu viel, zu viel, zu viel, zu viel, zu viel

Das ist alles so fatal digital, nicht real und ich will das nicht

Du gibst alles für bisschen Fame, dein ganzes Leben ist auf Instagram zu sehn
Du bist bereit dafür, alles einzusetzen und kannst nicht verstehen wenn die Hater dich hetzen
Dein Gesicht ist eine Maske, das hast du lange geübt,
du bist auf Tinder, doch du willst Kinder und keinen der dich nur betrügt

zu viel, zu viel, zu viel, zu viel, zu viel, zu viel

Das ist alles so fatal digital, nicht real und ich will das nicht

Es ist nicht echt, es ist so banal, so fatal digital, reziprog analog, bunt und schön,
bezaubernd anzusehen, nicht zu verstehn, keine Chance mehr wegzugehn
Es fesselt deine Augen, beginnt dich auszulaugen, auszusaugen, auszurauben
ferngesteuert, überteuert, übersäuert, alles ist zu viel, zu viel, zu viel, zu viel

Das ist alles so fatal digital, nicht real und ich will das nicht

Ich will mein Leben zurück

Lebensgefühl: LOST

Verlorenen in der bunten Bilderwelt. Ertrunken an der Masse der Optionen und der Sehnsucht nach Verbindlichkeit. Haltlos treiben wir über ein Meer aus zuckersüßen Versuchungen und leeren Versprechen. Es ist ähnlich paradox, wie auf dem Ozean zu vertrocknen: umgeben von Wasser, aber keines, dass den Durst stillen kann.

Wunderschöne Katastrophe

Prall gefüllt mit schönen Bildern von schönen Menschen und schönem Essen, erdrücken uns die visuellen Fluten der Plattformen. Aus Kommunikation wurde zwanghaft narzistische Selbstdarstellung. Früher hat man Menschen, Natur, Bilder, Architektur fotografiert, alles was einem etwas bedeutet hat. Heute macht man Selfies.

Erdrückende Freiheit

Jederzeit, an jedem Ort ist alles verfügbar, was man sich wünscht. Klingt nach dem Paradies. Und doch ist es die Hölle. Denn es nimmt dem hier und jetzt seinen Glanz und seine Einzigartigkeit. Es ist letztlich der Verlust der Gegenwart.
Doch genau das ist, wo sich das Leben vollzieht, wo wir Glück finden: In eben diesem Moment, da wir unsere Lebendigkeit spüren.

Immer wenn es Nacht wird

Sie sind die Schönsten, die Schlausten und die Besten. Tagsüber. Aber irgendwann kommt die Nacht...

Wach auf

Wieso ertragen wir das alles in dumpfem Schweigen? Es ist nicht ganz einfach zu auszuhalten, dass offensichtlich so einiges schief gelaufen ist, seit Willy Brandt 1969 eine so wichtige Rede hielt.

Heimat

Manche Dinge müssen einfach gesagt werden. Wie kann es sein, dass jeder Mensch in der Welt ein Recht auf "Heimat" hat, nur wir nicht?

Nutten und Koks

Manchmal fragt man sich doch tatsächlich, was Politiker eigentlich so beruflich machen... Und am Ende dieser Tage, bleibt nur eine Frage: Wer zahlt die Nutten, wer den Koks?

#fataldigital

Eine Art Soundtrack für eine seltsame Zeit. Zu schnell, zu einfach, zu viele Möglichkeiten. Keine Zeit mehr für Dinge, die einfach Zeit brauchen. Statt dessen einfach zu viel von allem anderen.

Die Augen sind vorn

Gelebt wird heute und bestenfalls noch morgen. Alles davor ist Vergangenheit. Alles danach eine noch unbestimmte Zukunft. Wer zu viel nach hinten blickt verliert den Blick für die Zukunft.

Kleiner Wichser

Es gibt diese Typen, die keiner so wirklich leiden kann, die aber trotzdem Erfolg haben. Oft sind sie nicht all zu klug aber dafür laut und dominant.

Stille & Nacht

Eine Single mit zwei Tracks: "Stille Nacht" und "Der letzte Sommer". Das Erste ist ein etwas anderes Weihnachtslied. Das zweite beschreibt das Leben, wenn es unweigerlich dem Ende zugeht.

Stille Nacht

Der Grat auf dem wir uns alltäglich bewegen ist schmal. Wir müssen Leistung bringen, funktionieren, immer und überall. Ein kleiner Fehltritt kann schon genügen, um die Welt aus einer völlig anderen Perspektive kennenzulernen.

Der letze Sommer

Wie fühlt es sich an wenn der Tod eines geliebten Menschen näher kommt? Dem Gang der Dinge in aller Konsequenz seinen Lauf zu lassen gehört zu den schwersten Prüfungen des Lebens.